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Written by Christian   
Wednesday, 04 September 2013 20:05

 

Besuch beim "Toten Mann"

 

Eine kleine Erlebnistour

abenteuer

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schon vor längerer Zeit fand ich auf Alpenrouten.de den Eintrag zur Strecke "Toter Mann".

Durch den Kommentar "Wer das Abenteuer liebt und starke Nerven hat, der soll fahren", sah ich mich förmlich gezwungen die L449 in Augenschein zu nehmen ;-)

 

Weil ich Samstag bis 12 Uhr arbeiten musste, nahm ich die schnelle aber langweilige Anfahrt über den Schoberpass in Kauf und erreichte bald Trofaiach.
Auf der Schotterstrecke über das Hiaslegg ging es weiter nach Tragöss.


hiaslegg 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Pausenstopp bietet sich das Almwirtshaus zum Hiaslegg an, hier kann man gut und günstig essen.

 

Almgasthaus

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über den Fischbacher Sattel und den Wurzwallerkogel kam ich dann endlich bei der L449 an.

 

l449

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anfänglich (bis zur Liftstation) noch neu asphaltiert, wähnt man sich unvermittelt auf einem Forstweg. Die Landesstraße dürfte eine der am schlechtest erhaltenen Österreichs sein.

Querrinnen und tiefe Löcher zieren die Fahrbahn, Asphaltreste sind nur noch spärlich vorhanden. Nach ca. 3km erreicht man den Toten Mann.

 

toter mann  

 

 

Angeblich liegt an diesem Platz ein Pilger begraben, der hier auf seinem Weg nach Mariazell verstarb.
 

 

 

 

 

 

 

 

 
Hier treffen sich mehrere Schotterstraßen, ich fuhr auf der L449 geradeaus weiter und nach weiteren abenteuerlichen 3,7km erreichte ich den Kreuzwirt Sattel.

Über das Schloffereck und Gasen (dem Heimatort der Stoanis), wo es wegen der Autobusse der Groupies zu einem kleinen Stau kam, ging es über den Strassegg-Pass nach Traföss.

 

stoanis

 

 

 

 

Nicht meine Musikrichtung, aber der Andrang bei den Stoanis war riesig.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die B335 war wegen einer Baustelle komplett gesperrt und ich hätte über die vignettenpflichtige Schnellstraße fahren müssen. Natürlich bin ich nicht durch die Baustelle gefahren ;-)

Über Bruck und Seckau ging es weiter Richtung Gaal, wo sich das Käfermuseum befindet.

 

kaefer

 

 

Noch ein paar Kilometer Schotter über das Sommerthörl und ich war wieder am Triebener Tauern.

 

sommerthoerl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von hier war es nur noch ein Katzensprung nach Hause.

 

Eine wirklich schöne Runde über ca. 370km mit einem großen Anteil an Schotterstraßen.

 

 

Last Updated on Saturday, 30 November 2013 17:43