| 22. - 24.05.2010 Novigrad |
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| Written by Petra Gruber |
| Wednesday, 26 May 2010 20:08 |
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Das Wetter hat heuer schon die ersten 3 Ausfahrten bestimmt und auch bei dieser Ausfahrt, die wir eigentlich nach Tschechien geplant hatten, mussten wir aufgrund der schlechten Wettersituation im Norden mal wieder umplanen.  Donnerstag abend hatte Christian für uns eine Alternativroute nach Rovinj geplant, die Teilnehmer der Ausfahrt standen mit Christian, Susanne, Moni, Gonzo, Tom und Pez auch schon fest und dann hat´s uns nochmals erwischt. In Rovinj fand „Springbreak“ statt, ein Event für zehntausende Teenager aus ganz Europa – und da wir doch nicht mehr ganz als Teenies durchgehen (zumindest die Männer nicht ;o)) – haben wir Freitag abend im Clubhaus nochmals eine Umplanung gemacht. Zielort neu: NOVIGRAD Am Samstag um ca. 9,30 Uhr (=9 Uhr in Susanne-Christian-Tom-Pez-Zeit ;o)) sind wir bei Regen auf der Shell in Rottenmann aufgebrochen und Richtung Triebener Tauern gefahren. Und weil diesmal gleich 3 Engerln mit waren, hat es auch schon in St. Georgen zu regnen aufgehört.  Unser Navigator bei dieser Ausfahrt war Christian und wir haben einstimmig festgestellt, dass ihm ein „Ausgezeichnet“ für seine Streckenführung verliehen werden muss! Bereits in Kärnten haben wir unbekannte, aber sehr schön zu fahrende, kleine Straßerln kennengelernt. In Klagenfurt gab´s einen kurzen Kaffee-Burger-Zwischenstopp beim Mac und frisch gestärkt sind wir dann über den Loiblpass gecruist und haben unsere „Slowenien-Entdeckungstour“ gestartet.  Die Straßerln wurden kleiner und schmaler, gingen in Schotter über, bis schließlich von Eichkatzerln über Reh und Gemse die Wege kreuzten. Und da wurde uns klar, warum auch die Susanne auf eine Enduro gewechselt hat…..   Schließlich erreichten wir einen „Wald- und Wiesen-Grenzübergang“ mitten in der slowenisch-kroatischen Pampa und hatten den ersten (und einzigen) Rückschlag auf unserer Route: Man ließ uns nicht drüber, da es sich nur um einen nationalen Grenzübergang für Slowenen und Kroaten handelte. Also wieder retour und eine andere Alternative suchen….die glaubten wir zu haben, als uns ein Einheimischer eine Straße entlang schickte, auf der wir „quasi ohne Grenze und ohne Polizei“ überqueren könnten. Das Unternehmen endete schließlich mitten in einem Bauernhof mit extrem rutschigem Boden, wo wir wenden und endgültig eine größere Straße suchen mussten. Böse Zungen behaupten, dass uns der Christian extra dorthin geführt hat, damit die Susanne und ich ein extrem anstrengendes, hochtechnisches Wendemanöver durchführen mussten ;o))  Schließlich haben wir es doch geschafft, sind unter Benutzung von größeren Straßen dann doch noch nach Kroatien eingereist und haben mit viel Glück in Novigrad gleich auf Anhieb eine Bleibe gefunden. Mit einem ausgiebigen Abendspaziergang, einer großen Pizza und ein paar Bieren hat der erste Abend einen gemütlichen Abschluss gefunden.  Am Sonntag war der Tag der Sonne, des Relaxens, des Badens (nur Susanne – die Harte), des Biertrinkens (Tom, Gonzo und Christian), des Shoppens (Moni, Pez und Susanne….und auch Gonzo) und schließlich des köstlichen Essens (alle) ….. und zwischendurch immer wieder hochsportliches Spazierengehen ;o)  Montag früh sind wir superpünktlich (Gonzo-Zeit=Pez & Susanne-Zeit) um 9 Uhr abgefahren! Das muss hier schriftlich erwähnt werden!!  Und weil uns der Christian so schön runtergebracht hat, war er auch am Heimweg wieder unser Navigator….und es war wieder super! Slowenisch-Italienische-Grenzstraßerln mit Wahnsinnsaussicht ins Socca-Tal, Wasserfälle, Schotterwege, es war wieder alles dabei!  Bei der Mittagspause in Bovec sind uns dann noch zufällig die Karin und der Miko über den Weg gelaufen, die grad eine Relaxing-Tour von Gamlitz über Tolmin nach Bovec machten und sich durch die steirischen und slowenischen Wein- und Wildschweinspezialitäten gekostet haben ;o)  Übern Wurzenpass sind wir wieder nach Österreich und auf der Strecke zwischen Spittal und dem Katschberg hat uns dann unsere Eskorte in Empfang genommen. Jones, Robert & Doris und Robert Plank, die auch schon über 400 km unter den Rädern hatten (Triebener Tauern, Gaberl, Weinebene, Soboth, Kärnter Seen,....)   Gemeinsam haben wir dann 8 Bikes und 10 Mann bzw. Frau hoch, die letzten Kilometer über den Katschberg und den Radstädter Tauern in Angriff genommen und uns dann noch ein Abschluss-Getränk im Kino-Cafe gegönnt und bei der Schlussbesprechung festgestellt, dass:Â
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| Last Updated on Sunday, 01 August 2010 11:09 |