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Ein Bericht ĂŒber unsere Tour, die wir Anfang Juli 2013 unternommen haben.

In neun Tagen fuhren wir ca. 3500km und mehr als 81000 Höhenmeter.
Temperaturen zwischen 1° (am Stilfserjoch um 9:30) und 34° sorgten fĂŒr Abwechlung.

 

Die Vorgeschichte:

 

Bereits im Vorjahr hatte ich geplant, eine "kleine" Runde ĂŒber die zehn höchsten AlpenpĂ€sse zu fahren. Leider kam ein Krankenhausaufenthalt dazwischen und ich musste die bereits fertig geplante Tour absagen.

Im SpĂ€tsommer 2012 kaufte sich mein Junior Philipp eine gebrauchte Transalp und er war mit Feuereifer bei der Sache. In der Winterpause sprachen wir öfters (meist bei einem Bier im Clubhaus) ĂŒber meine geplante Tour und Philipp war interessiert an einer Vater - Sohn Tour. Wenn möglich sollten ein paar der berĂŒhmten Schotterstraßen in den Westalpen dabei sein.

Als der geplante Termin nĂ€her rĂŒckte, mussten wir die Abreise eine Woche verschieben, weil noch viele PĂ€sse wegen des schneereichen Winters gesperrt waren.

 

Es geht los:

Tag 1 (29.7.2013)

Wegen der schlechten Wetterprognose nehmen wir die von mir bereits alternativ geplante SĂŒdroute, ĂŒber den RadtstĂ€tter Tauern ist es ziemlich frisch.
Susanne begleitet uns trotz des kalten Wetters bis Mauterndorf. Nach einer kurzen Verabschiedung und dem Versprechen aufzupassen, geht die eigentliche Reise los.

Es geht ĂŒber den Katschberg nach Lienz und nach Bruneck  zum ersten grĂ¶ĂŸeren Pass. Leider beginnt es vor dem Jauffenpass zu regnen und wir ĂŒberlegen, ob wir uns das Regenzeug anziehen sollen. Wir wollen es ohne probieren und so fahren wir vorsichtig die eigentlich schöne Passstraße (neue deutsche Rechtschreibung, fĂŒr mich alten Sack immer noch komisch) hoch.

003Oben hat es 3,5° und es nieselt noch immer.
Bei der Foto- und Rauchpause (Philipp) reißen die Wolken aber zwischendurch schon zeitweise auf - wir sind zuversichtlich, die Prognose fĂŒr die nĂ€chsten Tage ist wieder besser.

In Meran ist das Wetter schon besser, aber leider immer noch ziemlich frisch.

Bei einer Tankstellenausfahrt  fĂ€hrt eine Autofahrerin ohne zu schauen heraus und ich kann gerade noch einen Unfall vermeiden - das fĂ€ngt ja gut an.

 

Inzwischen ist es schon 17 Uhr vorbei und wir sitzen schon den ganzen Tag am Motorrad.
Eigentlich wÀre das Tagesziel noch ziemlich weit, aber auf der linken Seite sehe ich einen Campingplatz und wir checken am Camping Latsch ein.
Irgendwie reicht es uns fĂŒr heute, die Fahrt hierher war ziemlich anstrengend und wir sind auch schon ziemlich dehydriert ;-)
Noch schnell unsere Zelte aufgstellt und dann geht es zum Essen in das Restaurant. NatĂŒrlich bringen wir unseren FlĂŒssigkeitshaushalt auch wieder halbwegs in Ordnung.

Nach dem Essen wollen wir uns noch ein wenig die Beine vertreten und wir marschieren ca. 20 Minuten in den Ort Latsch.
Das haben wir super getroffen, hier ist heute Kirchtag (schreiben die da wirklich so) und das ganze Dorf am Hauptplatz.
Sogar eine Liveband spielt, allerdings so schlecht, dass wir uns gleich ein paar Bier einverleiben mĂŒssen um das auszuhalten.

Zwischendurch zeigen die Schnalzer ihr Können und die Dorfjugend ihre Trinkfestigkeit. Als offizielle Vetreter der Steiermark mĂŒssen wir da natĂŒrlich mithalten und so kommen wir erst nach Mitternacht wieder zu unseren Zelten und fallen in die SchlafsĂ€cke.

Wirklich gut habe ich allerdings nicht geschlafen, es war doch ganz schön kalt und die SangeskĂŒnste der Band verfolgen mich im Traum.

 

 

LĂ€nge Dauer Geschwindigkeit Trackpunkte Punktabstand
426 km 08:18:22 51.3 km/h 2617 162.76 m
Höhendifferenz tiefster Punkt höchster Punkt Höhenmeter auf Höhenmeter ab
1780 m 321 m 2101 m 5813 m 5579 m

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