Enduroabschluss Rumänien ( Sibiu )

 

28. Oktober, 4 Uhr morgens:

Die Bikes sind zwar schneegekühlt, doch die Fahrer sind heiß auf die Berge Rumäniens.

 

 

 

Kurze Pause auf einem nicht allzu sauberen Parkplatz in Rumänien:

Für unsere Nachwuchshoffnung Fabrizio war der Tag schon ein voller Erfolg, als er bemerkte,

daß "irgend so a Depp mitten in Scheißhaufen g'stiegen is".

Sein Lachen wurde relativ schnell leiser, als er dann mal die eigenen Schuhe ansah - und dann

war's plötzlich ziemlich laut am rumänischen Parkplatz.

 

 

 

Bei der Weiterfahrt war er aber schon wieder gut drauf, und der Begrüßungsschnaps von Sabin hat

zusammen mit dem Dosenbier beim Verdrängen der "Scheiß-Aktion" geholfen.

 

 

 

Montag vormittag sind wir dann bei leichtem Regen gestartet, und haben uns im dichten Nebel einen Weg durch die rumänischen Wälder gesucht. Hannes konnte erst später nachfahren, weil seine KTM nicht so wollte wie er.

Die rumänischen Guides wußten aber aus Erfahrung, daß das ein Benzinfilterproblem ist.

Ohne Filter läuft sie jetzt problemlos und man sieht schon manchmal ein verliebtes Glänzen in

den Augen von Hannes. ;-)

 

 

 

Der Rudi wollte wahrscheinlich nur dem Fabrizio zeigen, wie man's nicht machen sollte - und jetzt schaut's aus, er wär hängen geblieben - so was Blödes aber auch!

 

 

 

 Da Fabrizio: Ready to Race !

Aber ab und zu wird er noch vom Grip überrascht !

 

 

 

Gut, daß die BMW so a Naturtalent is, weil sonst könnt' i mit mein Training eh nur tanken fahren.

Aber sie schluckt die Probleme, die so am Weg liegen - naja, meistens wenigstens.

Dafür bemüh' i mi aber a, daß is möglichst sanft "in die Bam tresch", wenn ma uns wieder amoi über die Richtung ned einig werden.

 

 

 

 Aber andere kämpfen eh a hie und da !

 

 

 

Inzwischen wird's mit der Aussicht a scho besser.

 

 

 

 

 

Und dann am Mittwoch strahlender Sonnenschein - also unbedingt zum Bergsee, den wir vor zwei Jahren wegen der Schneelage nicht anfahren konnten.

Und i hätt'n eh fast wieder ned g'sehn, weil ma die BMW zeigt hat, wie a "Highsider" funktioniert, und mi unsanft in die Stoa g'schossen hat.

Aber: I muaß da aufi !!

 

 

 Und die Schmerzen san mit ana Wahnsinns Aussicht belohnt worden.

 

 

Und da war er endlich, der See !

 

 

 

 

 Fantastisch - Mit dem Bike zum Gipfel auf 2244m - taugt ma mehr als wandern!

 

 

 

 

 

Da Herwig hat scho die zweite Reifenpanne, aber inzwischen is des in ana 1/4 Stund' erledigt.

 

 

 

 

 Die Unermüdlichen haben dann no am für uns unbezwingbaren Romaniacs - Zielsteilhang a bisserl Sandspielen müss'n.

Am weitesten hat's der Peter g'schafft, aber bei der letzten Wand war's für jeden aus.

 

 

 

Und dann muaßt schauen, wiest da wieder heil owi kimmst.

 

 

 

Am Abend no a schena Sonnenuntergang - fast so rot wie unsere Getränkedosen ( die mit den

Stufen drauf )

 

 

 

In diesem Fall hatten wir das Dosenfutter, und "Bobby" bekam Cabernossi.

Seither schläft er vor unserer Zimmertür und paßt auf uns auf - oder zumindest darauf, daß kein anderer an die Würstel kommt.

 

 

 

Abendessen in sehr gemütlicher Atmosphäre - und bei der Gelegenheit nochmals eine exakte Analyse aller Fahrspuren, Fahrfehler, Hundverfolgungen, usw...

 

 

 Das Essen war ausgezeichnet !

Der Halloween-Kürbis war der einzige, dem schlecht war !

 

 

 

 Bei der anschließenden Suche nach einer Bar jagte eine Absage die nächste.

Angeblich war entweder geschlossene Gesellschaft, oder einfach nur alles reserviert, wegen der Halloweenpartys.

Nichtmal dieser Barkeeper (der uns irgendwie bekannt vorkam) ließ uns rein.

 

 

Aber die Taxis brachten uns sicher zu unserem eigenen Bier zurück.

Z.B. Dacia Logan 342700 km, praktisch  keine Radaufhängung und die Geräuschkulisse einer Großbaustelle, und Fahrzeugbeschreibungen der Lenker wie "ABS fertig", "Dacia fertig", "Mercedes, BMW, Volkswagen gut"

 

 

Am Ruhetag haben wir gar nicht mehr nach einer Bar gefragt, sondern gleich die freien Stehplätze genommen.

 

 

 

Weil am Platz nicht allzuviel los war, sind wir gleich essen gegangen.

 

 

 

 Und erwischten glücklicherweise genau ein Lokal, wo der wahrscheinlich international bekannte Kabarettist "Mario Hirz" sein neues Programm "Der Serviettenständer als Multifunktionstool" zum Besten gab.

Hier am Bild der eher harmlose Einsatzbereich als Kinnstütze.

Einige andere Einsatzmöglichkeiten kann man als Kabarettist zwar erwähnen, sind aber für unsere Homepage nicht geeignet, und fallen deshalb der Zensur zum Opfer!

 

 

 

 

 Von besagtem Kabarettisten haben wir statt einem Autogramm den Knochen eines T-Bone Steaks bekommen, und dem dreibeinigen Bobby mitgebracht. Fotos waren allerdings nur möglich, solange die Verpackung noch geschlossen war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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