Das Wetter hat heuer schon die ersten 3 Ausfahrten bestimmt und auch bei dieser Ausfahrt, die wir eigentlich nach Tschechien geplant hatten, mussten wir aufgrund der schlechten Wettersituation im Norden mal wieder umplanen. 

 

Donnerstag abend hatte Christian f√ľr uns eine Alternativroute nach Rovinj geplant, die Teilnehmer der Ausfahrt standen mit Christian, Susanne, Moni, Gonzo, Tom und Pez auch schon fest und dann hat¬īs uns nochmals erwischt. In Rovinj fand ‚ÄěSpringbreak‚Äú statt, ein Event f√ľr zehntausende Teenager aus ganz Europa ‚Äď und da wir doch nicht mehr ganz als Teenies durchgehen (zumindest die M√§nner nicht ;o)) ‚Äď haben wir Freitag abend im Clubhaus nochmals eine Umplanung gemacht. Zielort neu: NOVIGRAD¬†

 

Am Samstag um ca. 9,30 Uhr (=9 Uhr in Susanne-Christian-Tom-Pez-Zeit ;o)) sind wir bei Regen auf der Shell in Rottenmann aufgebrochen und Richtung Triebener Tauern gefahren. Und weil diesmal gleich 3 Engerln mit waren, hat es auch schon in St. Georgen zu regnen aufgehört. 

 

Unser Navigator bei dieser Ausfahrt war Christian und wir haben einstimmig festgestellt, dass ihm ein ‚ÄěAusgezeichnet‚Äú f√ľr seine Streckenf√ľhrung verliehen werden muss! Bereits in K√§rnten haben wir unbekannte, aber sehr sch√∂n zu fahrende, kleine Stra√üerln kennengelernt. In Klagenfurt gab¬īs einen kurzen Kaffee-Burger-Zwischenstopp beim Mac und frisch gest√§rkt sind wir dann √ľber den Loiblpass gecruist und haben unsere ‚ÄěSlowenien-Entdeckungstour‚Äú gestartet.¬†

 

Die Stra√üerln wurden kleiner und schmaler, gingen in Schotter √ľber, bis schlie√ülich von Eichkatzerln √ľber Reh und Gemse die Wege kreuzten. Und da wurde uns klar, warum auch die Susanne auf eine Enduro gewechselt hat‚Ķ..¬†¬†

 

Schlie√ülich erreichten wir einen ‚ÄěWald- und Wiesen-Grenz√ľbergang‚Äú mitten in der slowenisch-kroatischen Pampa und hatten den ersten (und einzigen) R√ľckschlag auf unserer Route: Man lie√ü uns nicht dr√ľber, da es sich nur um einen nationalen Grenz√ľbergang f√ľr Slowenen und Kroaten handelte. Also wieder retour und eine andere Alternative suchen‚Ķ.die glaubten wir zu haben, als uns ein Einheimischer eine Stra√üe entlang schickte, auf der wir ‚Äěquasi ohne Grenze und ohne Polizei‚Äú √ľberqueren k√∂nnten. Das Unternehmen endete schlie√ülich mitten in einem Bauernhof mit extrem rutschigem Boden, wo wir wenden und endg√ľltig eine gr√∂√üere Stra√üe suchen mussten. B√∂se Zungen behaupten, dass uns der Christian extra dorthin gef√ľhrt hat, damit die Susanne und ich ein extrem anstrengendes, hochtechnisches Wendeman√∂ver durchf√ľhren mussten ;o))¬†

 

Schlie√ülich haben wir es doch geschafft, sind unter Benutzung von gr√∂√üeren Stra√üen dann doch noch nach Kroatien eingereist und haben mit viel Gl√ľck in Novigrad gleich auf Anhieb eine Bleibe gefunden.¬†Mit einem ausgiebigen Abendspaziergang, einer gro√üen Pizza und ein paar Bieren hat der erste Abend einen gem√ľtlichen Abschluss gefunden.¬†

 

Am Sonntag war der Tag der Sonne, des Relaxens, des Badens (nur Susanne ‚Äď die Harte), des Biertrinkens (Tom, Gonzo und Christian), des Shoppens (Moni, Pez und Susanne‚Ķ.und auch Gonzo) und schlie√ülich des k√∂stlichen Essens (alle) ‚Ķ.. und zwischendurch immer wieder hochsportliches Spazierengehen ;o)¬†

 

Montag fr√ľh sind wir superp√ľnktlich (Gonzo-Zeit=Pez & Susanne-Zeit) um 9 Uhr abgefahren! Das muss hier schriftlich erw√§hnt werden!!

 

Und weil uns der Christian so schön runtergebracht hat, war er auch am Heimweg wieder unser Navigator….und es war wieder super! Slowenisch-Italienische-Grenzstraßerln mit Wahnsinnsaussicht ins Socca-Tal, Wasserfälle, Schotterwege, es war wieder alles dabei! 

 

Bei der Mittagspause in Bovec sind uns dann noch zuf√§llig die Karin und der Miko √ľber den Weg gelaufen, die grad eine Relaxing-Tour von Gamlitz √ľber Tolmin nach Bovec machten und sich durch die steirischen und slowenischen Wein- und Wildschweinspezialit√§ten gekostet haben ;o)¬†

 

√úbern Wurzenpass sind wir wieder nach √Ėsterreich und auf der Strecke zwischen Spittal und dem Katschberg hat uns dann unsere Eskorte in Empfang genommen. Jones, Robert & Doris und Robert Plank, die auch schon √ľber 400 km unter den R√§dern hatten (Triebener Tauern, Gaberl, Weinebene, Soboth, K√§rnter Seen,....)¬†¬†

 

Gemeinsam haben wir dann 8 Bikes und 10 Mann bzw. Frau hoch, die letzten Kilometer √ľber den Katschberg und den Radst√§dter Tauern in Angriff genommen und uns dann noch ein Abschluss-Getr√§nk im Kino-Cafe geg√∂nnt und bei der Schlussbesprechung festgestellt, dass:¬†

  • es eine super gelungene Ausfahrt mit Top-Streckenf√ľhrung (danke Christian!) war
  • wir wieder mal wundersch√∂nes Wetter hatten (danke Engerl!)
  • und die Susanne mit dem neuen Bike keine Geschwindigkeitsbegrenzungen mehr kennt und au√üerdem offiziell voll ‚ÄěSchotter-proofed‚Äú ist ;o))))
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