Aufgrund der Schlechtwetterprognose für den Westen haben wir unser geplantes Ziel, die Fullgas-Days im Zillertal, gegen eine Runde in den sonnigen Süden getauscht. 

 

6 Bikes und 8 MCFler - Helga & Willi, Gonzo & Moni, Manfred, Jones, Tom & Pez. Besonders haben wir uns drüber gefreut, dass auch unser vielbeschäftigter Manfred „Johnny Depp“ Dirninger sich endlich mal aus dem Geschäftsleben loseisen und die GS starten konnte. 

 

Um 9,30 Uhr gings los und wir zogen über den Triebener Tauern, Flattnitz, Feldkirchen Richtung Ossiacher See, wo wir uns auf Wunsch von Manfred-Johnny um Punkt 12 Uhr im Gasthaus Kasermandl mit einem kärnterischen Mahl gestärkt haben. Essen und Terrasse waren wunderbar, nur der Seeblick fehlte… 

 

Dann gings weiter über Tarvis nach Pontebba, wo wir uns wieder mal am Lanzenpass versuchten, diesmal auch bis zum höchsten Punkt kamen, aber dort wegen Schneefahrbahn doch wieder aufgeben mussten (siehe Fotos). Also weiter nach Resiuta und über den Sella Carnizza zum Passo Uccea von Italien nach Slowenien.  War ein super Streckerl, kurvenreich und kein Verkehr (vielleicht wegen dem Fahrverbot ;o)), aber dort hat uns dann unser „wenn Englein reisen…..“-Sprichwort völlig verlassen und wir haben eine ziemliche Dusche abbekommen. War aber nicht so schlimm, weil wir nur mehr ein paar Kilometer von unserem Ziel – Bovec – entfernt waren.  

 

Dort hat unser Johnny ein Hotel gecheckt, mit Trockenraum und allem drum und dran. Und so saßen wir schon eine Stunde später in der Laube der wunderbaren Pizzeria direkt gegenüber vom Hotel. Unser Kellner hieß laut eigenen Angaben „Seppi“ und ließ sich von Helga einfach nicht davon überzeugen, dass er doch eigentlich mehr wie ein „Karl“ ausschaut ;o)) Pizzen waren supergut – wenn mal jemand hinkommt – die „Tuna 3“ ist besonders zu empfehlen!! 

 

Am nächsten Morgen ging`s frisch gestärkt in Richtung Tolmin, vorbei am großen Wasserfall, entlang er türkisen Socca zum türkisen See. Dann über richtig geile, kleine Straßerln ohne Verkehr immer parallel zur slowenisch-österreichischen Grenze in Richtung Osten. Natürlich hatten wir auch einen Schotterpass dabei (Navigator war unser Gonzo und die 990er schreit ja förmlich danach ;o)).  

 

Über den Radlpass kamen wir dann wieder nach Österreich – hier gab´s eine kurze Zwangspause, weil wir doch tatsächlich einen „Zechpreller“ unter uns hatten, der auf der letzten Tanke nicht bezahlt hatte und den dann aber doch die Reue packte und nochmals schnell zurückfuhr (Namen werden natürlich an dieser Stelle nicht genannt).  

 

Über die Hebalm näherten wir uns dann langsam wieder der Heimat und wurden schon von Hörmsi erwartet, der uns entgegenfuhr – Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass er von Jones und Manfred angeheuert wurde, damit wenigstens auf den letzten Kilometern heimwärts das Gleichgewicht zwischen BMW und KTM gegeben war ;o))  

 

Also haben wir die letzten Kilometer übers Gaberl und den Triebener Tauern mit 7 Bikes heruntergespult – 3 x BMW, 3 x KTM und 1 x Kawa. 

 

War ein lustiges Wochenende, wie man sich bei diesen Teilnehmern sicher vorstellen kann (ich sage nur – Helfrieds!!).  Danke an unseren Navigator, Streckenführung 1A!!Jederzeit gerne wieder!!

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