In 3 Etappen sind wir aufgebrochen, um uns das berüchtigte Bike- and Music-Weekend in Geiselwind einmal live anzuschauen und wir sind nicht enttäuscht worden!!

 

Als Vorhut sind wir zu viert (Tom, Geri, Peter und Pez) um ca. 9,30 Uhr ganz ausgeglichen mit 2 KTMs und 2 V-Stroms aufgebrochen und haben nach einer ziemlich gesetzeswidrigen BundesstraĂźenbefahrung in Ă–sterreich schlieĂźlich die Autobahn in DE in Angriff genommen ;o)

 

Bei der Ankunft in Geiselwind haben wir sofort gesehen, dass sich die lange Autobahnetappe wirklich gelohnt hat, denn es haben sich schon tausende Leute, Bikes, US-Cars und sonstige, teilweise sehr wunderliche, Gefährte auf dem riesigen Gelände getummelt. Es war sehr heiß und nach erfolgreicher Zeltplatzsuche und –aufbau mussten schon mal die mitgebrachten kühlen Blonden und Gössers rumgereicht werden……und wir hatten noch nicht mal eins getrunken, als wir schon alle eine fahrende Bierzeltgarnitur sahen, die bestehend aus 2 Bänken und einem Tisch, besetzt mit 8 Burschen motorisiert durch die Gegend raste, bestückt mit riesiger Schweizer Flagge….es sind doch immer wieder die Schweizer, die mit sehr sonderbaren Ideen auftrumpfen.

 

Dann hatten wir erste Kontakte zu unseren „Nachbarn“, einerseits 3 „Nachwuchs-Leningrad-Cowboys“, andererseits einen sehr gesprächigen GSer und eine Bikerrunde, die mit alten Wehrmachts-Beiwagen-Maschinen angerückt war.

 

Nach einer ausgiebigen Runde durch die ausgestellten US-Cars und Dragsters und Besuch der Stuntshow, war es dann an der Zeit um ca. 19 Uhr, die zweite Gruppe in Empfang zu nehmen. Auch hier herrschte der Ausgleich – Gonzo führte mit der großen, orangen KTM die 2 kleinen V-Stroms (Sonja und Patrick), mit Zwischenstopp beim KTM-Werk Mattighofen,  nach Geiselwind ;o))

 

Als der gesamte Freitagstrupp beisammen war, ging’s los mit den „dubiosen Bekanntschaften“. Angelockt vom satten Sound, den Geri mit seinen dämpferlosen Akrapovics verursachte (schließlich muss man sich auch bemerkbar machen), näherte sich ein fränkischer V-Strom-Kämpfer, ein Original mit Namen „Illy Dean, der Steakman“. Er hat uns Stories über seinen selbstgemachten Leberkäse erzählt, den er uns am nächsten Tag auch gleich zum Verkosten brachte (soll gut gewesen sein). Damit er auch irgendwie zu meinem durch und durch vegetarischen und tierlieben Herz Zugang finden konnte, hat er uns berichtet, dass sein Hobby das Züchten von orientalischen Kunstflugtauben ist und er selber mit seinen Schätzchen in dieser Disziplin 6-facher deutscher Staatsmeister…..man kann sich vorstellen, dass diese Story einige Spekulationen unsererseits ausgelöst hat – so einen trifft man ja nicht alle Tage – aber wir haben´s bereits im Internet geprüft, unser Illy Dean – der wahre Taubenbändiger!!

 

Nach so vielen Stories brauchten wir das Bad in der Menge und haben uns schließlich in die Showmeile begeben, wo Livebands, Stunts und Action herrschten und wir uns auch beim Bullenreiten versuchten, bis wir schließlich erschöpft in den Zelten zusammengebrochen sind.

 

Neuer Tag, neue Action – ausführliche Besichtigung der Händlermeile und der außergewöhnlichen Bikes, Cars, und Leute, die sich am Gelände befunden haben. Dann ein kurzer Ausflug in die Umgebung, zum Bier im Bach einkühlen, etc. Am frühen Abend gab´s dann noch eine Sondereinlage. Plötzlich wurde die Einfahrt zur Campingwiese abgesperrt und dann hörte man dumpfes Grollen aus der Ferne, das immer lauter wurde und sich schließlich als nicht mehr abreißender Strom von Harleys entpuppte, die auf dem Gelände eintrafen. Es waren ca. 400 Mitglieder des MC Outlaws – ein Wahnsinns-Auftritt!! Und für uns was zum Schauen und knipsen….


 

Schließlich konnten wir noch die Nachhut (Robs und Doris) in Empfang nehmen und uns dann nochmals ins Geschehen werfen, die Bands genießen und eine wirklich gute Stuntshow als krönenden Abschluss anschauen.

 

Ca. um Mitternacht hat´s dann zu schütten begonnen und auch am frühen Morgen regnete es immer noch. Um 8,30 Uhr brach der gesamte Trupp vom Campingplatz auf und machte sich unter Gonzos Führung (natürlich mit Zwischenstopp im KTM-Werk Mattighofen ;o)) auf den Heimweg.

 

Tom und ich konnten der frĂĽhen Heimreise nix abgewinnen und haben uns dann um 10,15 Uhr auf die Autobahn geschmissen. Inzwischen schien auch schon wieder die Sonne und es war eine trockene und ziemlich heiĂźe Heimreise.

 

Zum Schluss kommt bekanntlich wieder alles zusammen und wir 2 „Langschläfer“ trafen genau gleichzeitig!! mit den „Frühaufstehern“ am Clubhaus ein, wo uns Moni und Lena schon mit kühlen Getränken erwarteten. Mit einer Pizzalieferung haben wir dann noch unseren Hunger gestillt und das gelungene Wochenende im Clubhausgarten gemütlich ausklingen lassen.

 

Nachsatz:

Nicht zu vergessen, dass unser Peter genau am Sonntag, den 09.08.2009 Geburtstag hatte, den wir natürlich vor Ort in Geiselwind gefeiert haben. Er wurde mit Gegenständen ausgerüstet, die man als echter Biker bei einem Treffen unbedingt braucht – Trinkhorn mit Halterung und cooler Cowboy-Hut (siehe Fotos). Auf diesem Wege nochmals alles Gute!!!

 

 

  

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